Wie wird die Feuerwehr Herxheim alarmiert?Die Sirenen aus der Zeit der 80er und Anfang 90er Jahre sind seit Jahren Vergangenheit. Geht bei der Rettungsleitstelle Südpfalz in Landau ein Notruf über die Notrufnummer 112 ein, so wird die Feuerwehr Herxheim nur noch über Funkmeldeempfänger (FME) alarmiert. Hierbei macht der Disponent der Leitstelle nach der Alarmierung eine Sprachdurchsage mit der Einsatzart sowie der Örtlichkeit, z.B.: "Hier ist die Leitstelle Landau mit Alarm für Florian Herxheim, schwerer Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf der Landstraße zwischen Herxheim und Insheim, Leitstelle Landau Ende." Die Einsatzkräfte fahren dann unverzüglich von Ihrem Wohnhaus oder dem Arbeitsplatz in das Feuerwehrgerätehaus, um dann zum Einsatz auszurücken. In der Regel rückt das erste Fahrzeug nach ca. 3 Minuten aus. Jedes aktive Mitglied der Feuerwehr Herxheim ist mit solch einem FME ausgerüstet. Es kann durch verschiedene Adressen nur ein kleiner Personenkreis oder die gesamte Wehr alarmiert werden. Vor allem Nachts sind die FME für Anwohner eine spürbare Entlastung, da keine Sirene mehr laut heult und diese aus dem Schlaf reißt. Diese Art der Alarmierung wird daher auch "stille Alarmierung" genannt, von der die Bürger nichts mitbekommen. Die FME werden einmal pro Woche auf ihre Funktionsfähigkeit überprüft; hierbei wird ein Probealarm von der Funkeinsatzzentrale Herxheim Dienstags vor der Übung ausgelöst. In naher Zukunft, momentan kann vom Jahr 2012 ausgegangen werden, wird das Funknetz und damit auch die Alarmierung komplett auf Digitaltechnik umgestellt, was komplett neue Geräte und somit einen enormen Kostenaufwand bedeutet. Digitale Meldeempfänger (DME) erhalten dann nur noch einen von der Rettungsleitstelle eingegebenen Text auf das Display. Alarmdurchsagen der Leitstelle gehören dann der Vergangenheit an. Die in Herxheim verwendeten Funkmeldeempfänger in Originalgröße |